Oldenburg, den 16.1.86 Verehrte(r) 68000-Enthusiast(in), TEMPLEMON ist ein Maschinensprachemonitor und Debugger. Die Versionen 1.xx sind , aber nur im Ordner zusammen mit den anderen Dateien, FREI KOPIERBAR ! Sie drfen nicht gewerblich genutzt oder verkauft werden. Die Intention ist dabei, daž sich m”glichst viele Atari ST-Anwender von diesem fr viele Anwender wertvollen Werkzeug berzeugen k”nnen ! Bitte kopieren Sie also den Ordner mit diesen Dateien weiter ! ACHTUNG: Seit dieser Version (1.4) ist TEMPLEMON auch farbtauglich ! Jedoch benutzt er immer die hohe Aufl”sung (das evtl. Umschalten besorgt er selber). Leider treten dabei manchmal unsch”ne Farbverschiebungen und Schatten auf, die aber sich aber durch wiederholtes Drcken von ALT/HELP und folgender Eingabe von "G" (RETURN) wieder wegscheuchen lassen. Ich habe leider keinen Farbmonitor, sonst h„tte ich den Fehler (hoffentlich) schon behoben. Der Monitor braucht nur einmal gestartet werden (z.B. einfach in den AUTO-Ord- ner der Boot-Diskette kopieren), dann hat er sich im System installiert. Tritt nun ein Fehler auf, der sonst nur so ein paar gar nicht so lustige B”mbchen auf den Bildschirm zaubert, k”nnen Sie sich nunmehr freuen, dafr ausfhrlich vom Monitor unterrichtet zu werden. Und wenn Sie mal kurz in den Monitor wollen, um im Speicher herumzuwhlen, brauchen Sie nur ALT/HELP zu drcken. Wenn Sie im Monitor sind, bekommen Sie mit "?" (RETURN) eine kurze An- leitung. Sie k”nnen sie ausdrucken, indem Sie im Monitor eingeben: "P PRN:" und dann "?". Am Ende nochmal "PC" eingeben, um den Drucker wieder zu beruhigen. Mit dem Befehl "VI" k”nnen Exceptionvektoren, die von anderen Monitorprogrammen evtl. zerst”rt wurden, wieder eingerichtet werden. Wenn Sie nun schon vollkommen von diesem Programm begeistert sind, drfen Sie den n„chsten Absatz berpringen. Um sich die F„higkeiten des Monitors/Debuggers einmal demonstrieren zu lassen, stellen Sie sich folgendes vor: Ein Programm von Ihnen ist noch nicht fehlerfrei. Sie wissen, daž unter unbe- kannten Umst„nden igendwelche genau berprfbaren Dinge passieren, z.B, daž eine bestimmte Variable manchmal einen v”llig sinnlosen Wert erh„lt. Nun k”nn- ten Sie sich natrlich an die Arbeit machen, an allen m”glichen Stellen Ihres Programms Abfragen extra dafr einzubauen, um so ungef„hr die Stelle zu fin- den, wo der Fehler erzeugt wird. Doch Tarraaa !! Hier tritt der TEMPLEMON auf den Plan: Mit Hilfe eines kleinen Hilsprogramms, das schon bis auf die eigent- liche Abfrage der Fehlersituation vorprogrammiert ist (siehe Datei TRACE.C), k”nnen Sie den Debugger anweisen, nach jeder ausgefhrten Assembler-Instruk- tion das kleine Hilfsprogramm aufzurufen, das Sie dann natrlich so program- miert haben, daž es immer direkt die Fehlerauswirkung berprft und bei Er- kennen des Fehlers diesen sofort vom Monitor anzeigen l„žt. Als Beispiel k”nnen Sie das Programm TRACE.TOS starten, sofern der Monitor vorher schon einmal gestartet wurde. Es pažt darauf auf, daž oben links auf dem Bildschirm nichts Schwarzes auftaucht. Wenn Sie den Anweisungen des Pro- gramms TRACE.TOS folgen und mit dem Maus-Cursor dann nach oben links gehen, wird Sie das Programm sofort dabei erwischen. Wenn Sie das dann von der Ntzlichkeit dieses Monitors berzeugt, bitte ich Sie, mir dafr einem Betrag von zwanzig D-Mark zu schicken. Damit zeigen Sie mir, daž mein Programm wieder einen zufriedenen Anwender gefunden hat und ich sende Ihnen dafr eine noch umfangreichere Anleitung fr den Monitor mit ntzlichen, praxisbezogenen Tips fr die Fehlersuche, mit genauen Beschreibungen, wie die genauen Abl„ufe der Funktionen, wie z.B. der Trace- Funktion, aussehen und wie sich der Monitor im System einbettet (Benutzung von Vektoren, Verhalten bei Interrupts, usw.). Um eventuellen Fragen vorzubeugen, lassen Sie sich gleich sagen, daž dieser Monitor nicht mit Symbolen (wie z.B. der SID) arbeiten kann ! Auch ist es nicht m”glich, Programme zu laden, um sie dann zu starten. Dies ist konzep- tionsbedingt bei TEMPLEMON nur schwer l”sbar. Stattdessen sollten Sie TEMPLEMON als st„ndigen Hintergrundmonitor verwenden, der fr Sie in jeder Situation auf Fehler aufpažt. Er kann also nicht einen vollwertigen Debugger ersetzen, dafr aber sinnvoll erg„nzen ! Also versuchen Sie schnell, eine von meinen tollen Anleitungen fr die Ihnen vorliegene Version meines Monitors zu bekommen, indem Sie einfach DM 20.- an mich schicken. Wenn Sie noch eine einseitig (!) formatierte Disk beilegen (achten Sie auf das richtige Porto, bei Briefen meist 1.30 DM !), k”nnen Sie Glck haben, daž ich Ihnen gleich noch eine neue Monitorversion draufkopiere. Thomas Tempelmann Ernst-Ludwig-Kirchner Str. 25 D-2900 Oldenburg West Germany