Ein Labyrinth ist ein Klassiker unter den Spielprogrammen. Zum ersten mal habe ich ein Labyrinth auf einem Sharp-Rechner gesehen. Der Eingang lag am unteren Ende, da Ziel an einer beliebigen Seitenfl„che und war nur in Frontalsicht als Tr zu erkennen. Fr den ST gibt es zwar schon einige PD-Programme, die meisten sind aber in Basic programmiert und verwenden einfach und somit langsamere Zeichenalgorithmen. Spielablauf : Der Eingang liegt an der westlichen Seite eines vorgegebenen Geb„uderechtseckes. Das Ziel ist es zu einem bestimmten Punkt innerhalb des Labyrinths anzusteuern und danach wieder den Ausgang zu finden. Zur Orientierung dient ein Kompaž und ein Schrittz„hler. Das Ziel wird durch ein Detektor in Richtung und Entfernung angezeigt. (Z.B. 007-Sender, der so klein ist, das man ihn auf dem Bildschirm nicht sehen kann .) Zum Glck hat man noch einen kleinen Faden, den man einige Schritte zurck laufen kann (Undo). Wer gar nicht weiter weiž, probiert einmal SPACE oder die Help-Taste. Kleine Mens zwischendurch helfen einem ebenso weiter wie die sporatischen erscheinenden Meilensteine, der auch am Anfang steht. Zum Schluž kann der gesammt Spielablauf nachvollzogen werden. Darstellungen : Mit der 2.Dimensionalen findet man zu schnell zum Ziel, es sein denn man hat noch ber 200 Schritte vor sich. Die 3.dimensionale Darstellung sollte sehr realistisch sein und nicht aus „quidisistanten Wandabst„nden bestehen sondern aus einer zentralpersektivischen Darstellung. Man mache einma den Versuch und halte die Zeigefinger beider H„nde hoch und messe (ohne Brille) seinen gr”žten Bickwinkel. Ferner stelle man sich in einem schmalen Gang und messe die Decken und Bodenkanten zur Horizontalen aus. Mit ein paar kleinen Zeichnungen und Rechnungen findet man nun die Eckpunkte der Labyrinthw„nde. Dazu sollte man sich nicht zu klein machen, (wir befinden uns im soziale Labyrinthbau). Der Blickwinkel kann gut und gern 170ø betragen man sieht aber bewužt nur einen kleinen Ausschnitt daraus. Die Fluchtwinkel betragen ungef„hr 45ø und 30ø, dies entspricht einem Seitenverh„ltnisse von 1:1 bzw 1:2. Programmierung : Das Programm ist von mir mit ST-Pascal Plus von CCD entwickelt. Den Quelltext von ca. 66 KByte gebe ich gern gegen eine kleine Spende von 20.- DM ab. Die Adresse lautet : J.Isensee Weiženburgstr.14 2300 Kiel. Zum beschleunigten Bildaufbau und so zum schnellen Programmablauf tragen im wesentlichen mehere Bildschirme, MFDB-Strukturen und einem aufwendiger Neuaufbau bei. Einige gezeichnete Teile liegen daher fertig gezeichnet in LABYRINT.DOO, so z.B. der 'geschiedete' Kompažpfeil. (Machnes dauert einfach zu lange: Man glaubt ja gar nicht wie lange es dauert bis GEM ein Kreisfl„che mit Pfeil gezeichnet hat.) Der Spielablauf ist am Anfang reichlich lahm, dafr wird es sp„ter um so schneller. Am Rande sein vermerkt, das das Program nach einem beliebigen Namen gefragt wird, mit dem der Spieler zu gebebener Zeit gelobt wird. Mit jedem kopieren des Programmes bzw. mit /N Option (.TTP unbenennen, Starten, Stop selbstt„tigt vor einem r„tselhaften Absturz, erneut als .PRG starten ) gestartete Programme kann ein neuer Name eingegeben werden. Fremde Ideen : Die Erzeugung des Labyrinth ist von Georg Vieh”ver aus St-Computer 2/87. Die Parameter einiger zus„tzlicher vdi-Prozeduren standen im Grožen Data- Becker Gem-Buch. Die Verwendung von MFDB-Strukturen in Pascal stammen von K. Rindfrey aus ST-Computer Extra (Nr.2). Zur Abschreckung sei auf das MS- Basic Labyrinth in Computer Pers”hnlich 6/85 hingewiesen, das sich nicht zum šbertragen nach Pascal eignete ( Unzahl von GOTOs ).